Zen und Bogenschießen – Im tiefen Tal

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Es gibt ein kleines Dorf in einem tiefen Tal mit wenigen, aber wunderhübschen Häusern. Es gibt hier kein Netz, keine Kirche, aber eine Glocke, die mit verlässlicher Regelmäßigkeit zur Mittagszeit geläutet wird. Von Hand natürlich, und angeblich von einer Frau im Dorf. Öfter als die Glocke hört man den Gong im Naikan-Haus, der den Wechsel der Meditation signalisiert. Etwas lauter und vor allem weitaus beständiger als beides zusammen erklingen der Rasentrimmer von nebenan, die Säge im Sägewerk, Menschengeschrei und der Traktor vom benachbarten Hof. Nie würde man vermuten, dass ein so kleines Dorf so viel Lärm produzieren kann. Bin ich etwa überempfindlich geworden? Oder gar intolerant? Wegen der vielen Zecken, die ich inzwischen beim täglichen Kinhin im hohen Gras eingesammelt habe?

Ja, ich bin, und ja, ich sollte dazu stehen!

Deshalb ist es an der Zeit, den Ort wieder zu verlassen. Trotzdem nehme ich viel mit von dort, abgesehen von den Zecken auch wichtige Einsichten und Erkenntnisse im Bogenschießen.  Ein abschließender meditativer Blick auf den nahen Lunzersee bringt mich wieder zur Ruhe und zu einem versöhnlichen Rückblick auf etwas verstörende Tage.

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Vorhang auf

2016-05-15-_D702809für nicht nur visuell berührende Aus- und Einblicke. Licht und Schatten. Pfingsten 2016.

„Nun bewirkt diese Verbindung oder Anpassung aller geschaffenen Dinge an jedes und eines jeden an alle anderen, dass jede einfache Substanz Beziehungen hat, die alle anderen ausdrücken, und dass die folglich ein immerwährender lebendiger Spiegel des Universums ist.“ G.W. Leibnitz, Monadologie, 56

Lust auf Meer?

Meer-702589Wenn der griechische Philosoph Thales meinte, der Ursprung von allem sei das Wasser, dann war das vielleicht nicht so bildlich gemeint. Vielleicht aber wurde er vor tausenden Jahren auch von solchen Anblicken inspiriert, in welchen die Wolken sich über den Regen mit dem Meer vermischen und die Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes verschwimmen. Wenn die Lust auf mehr in eine Lust auf Meer überfließt und dort schließlich ganz zum Schweigen kommt, dann ist man frei genug um zu philosophieren!

Bildnerische Entschleunigung

AktManchmal braucht es einfach ein wenig Entschleunigung und Zeit für Übungen im Zeichnen. Schließlich ist frau nicht immer mit der Kamera unterwegs, und es gibt ja viele Möglichkeiten, Momente fest zu halten: mit Fotografien, mit geschriebenen Worten, oder mit Skizzen. Letztere brauchen wahrscheinlich am meisten Übung und vor allem Konzentration auf das Wesentliche, und es gibt kein schöneres, spannenderes Übungs-objekt als den menschlichen Körper!

Fotografiezentrum Weinberg

Fotografie Zentrum WeinbergSchloss Weinberg in Kefermarkt: heute wurde das Fotografiezentrum Weinberg im so genannten Hungerturm des Schlosses eröffnet. Sepp Puchner, einst Mitbegründer der Prager Fotoschule Österreich wird hier seiner großen Leidenschaft, der hochwertigen Verarbeitung und Präsentation von FineArt-Fotografien, weiter nachgehen. Das Fotografiezentrum lädt aber auch zum selber machen ein: unter fachkundiger Anweisung können hier wunderbare Dinge entstehen! Ich freu mich bereits jetzt, diese Möglichkeit bald nutzen zu können! Es ist wirklich inspirierender Ort, hier in den alten Gemäuern des Schlosses. So viele kreative Arbeiten haben hier schon ihren Ausgang genommen.

Absichtslos loslassen lernen

oder, mit anderen Worten: von einem Bambusblatt lernen, worauf es ankommt.IMG_0335
„Durch die Last des Schnees wird es herabgedrückt, immer tiefer. Plötzlich rutscht die Schneelast ab, ohne dass das Blatt sich gerührt hat. (…) Wenn die Spannung erfüllt ist, muss der Schuss fallen, er muss vom Schützen abfallen, wie die Schneelast vom Bambusblatt, noch ehe er es gedacht hat.“ Weiterlesen

Beim Schrenk

Christian Schrenkchristabeimschrenk
Vom Frühstück bis zum Abendessen die herzliche Gastfreundschaft eines lieben Freundes genießen und ganz nebenbei fotografieren, arbeiten und zwischendurch zur Abkühlung ein wenig im Teich schwimmen…
Es war ein inspirierend schöner, entspannender Sommertag beim Christian Schrenk! Das Porträt-Portfolio darf sich ebenfalls über ein paar Aktualisierungen freuen: Portraits schrenk

Maturareise 2015

IIIHbDieses Foto unserer Hochbau-Klasse wurde bereits ein paar Jahre vor der Matura aufgenommen. Nur 17 von uns sollten es dann tatsächlich schaffen. Bei einem unserer jährlich stattfindenden Klassentreffen wurde beschlossen, die Tradition der Maturareise in die Verlängerung zu schicken, und so gibt es seither alle fünf Jahre eine viertägige Reise – vorzugsweise in ausgewählte Weinbaugebiete. Die Maturareise 2015 führte uns nach Kroatien. Neun von uns waren diesmal dabei. Wer genau? Das kann mit Hilfe der folgenden Foto-Reportage gerne geraten werden…. (ein Klick auf das Klassenfoto löst das Rätsel ebenfalls) Weiterlesen