über (meine) Fotografie

Mein Leben ist eine Expedition und die Fotografie ein Werkzeug, um es zu erforschen.
Ich nähere mich neugierig, aber immer mit sehr viel Respekt jenen Dingen, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Manchmal sind es eigene Ängste oder Probleme, denen ich ich mit der Kamera auf den Grund gehe. Die Fotografie ist in diesem Sinne für mich auch Mittel zur Eigentherapie.

Meine Bilder suchen nicht vordergründig nach Aufmerksamkeit oder Originalität.
Ein Motiv geht mit mit mir eine Beziehung ein. Mein Bedürfnis nach Harmonie und formaler Ästhetik formen es zu dem, was es in mir abbildet. Die Fotografie ist für mich ein sehr persönlicher, fast intimer Vorgang, mit dem ich nach außen trete, um mich zu erklären und damit das Gefühl des Getrenntseins zu überwinden.

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