Archiv der Kategorie: Reportage

Auf den Spuren des Franz von Assisi

Die Suche nach den Spuren des Franz von Assisi führte über Padua zum Trasimenersee nach Assisi in Umbrien. Die  Einsiedelei Romita, Gubbio, die Stadt des Wolfes und der Berg La Verna waren weitere spirituelle Plätze, an denen „Bruder Sonne“ in freiwillig entschiedener Besitzlosigkeit und Armut lebte. Die Schönheit Umbriens spiegelt diese Einfachheit in ihren sanften Hügeln und harmonischen Farben wider.

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Am Weg dahin liegt auch Padua mit seiner reizvollen Architektur. Die Basilika des Hl. Antonius verbindet die Stile von römischer, byzantinischer und arabischer Kultur und ist ein architektonisches Zeichen der Verbundenheit und Toleranz. Weiterlesen

Maturareise 2015

IIIHbDieses Foto unserer Hochbau-Klasse wurde bereits ein paar Jahre vor der Matura aufgenommen. Nur 17 von uns sollten es dann tatsächlich schaffen. Bei einem unserer jährlich stattfindenden Klassentreffen wurde beschlossen, die Tradition der Maturareise in die Verlängerung zu schicken, und so gibt es seither alle fünf Jahre eine viertägige Reise – vorzugsweise in ausgewählte Weinbaugebiete. Die Maturareise 2015 führte uns nach Kroatien. Neun von uns waren diesmal dabei. Wer genau? Das kann mit Hilfe der folgenden Foto-Reportage gerne geraten werden…. (ein Klick auf das Klassenfoto löst das Rätsel ebenfalls) Weiterlesen

Raku

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Meine erste selbst hergestellte Teeschale, ganz rituell „Raku“-gebrannt. Bei einer sehr ambitionierten Keramik-Künstlerin und ehemaligen Schulfreundin Helga Kaminger durften wir uns in der interessanten Technik des Raku-Brandes versuchen. Die Keramik formten wir bereits einige Wochen zuvor. Das spannende an dieser Art der Glasur ist die Zufälligkeit, die durch starke Hitze und rasches Abkühlen Risse und Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche hervorruft. Auch die Farbe kommt erst in der Endphase zur vollen Entfaltung. Eine sehr aufwändige Technik, die jedoch sehr interessante Ergebnisse bringt.

Fotodoku zur Entstehung

Via Sacra – Wiener Wallfahrerweg

Sonntag, 3. August 2014
Wien, St. Stephan – Maria Enzersdorf – Hinterbrühl (ca. 5 km Gehweg)

Viasacra-0432„Du bist der Fels!“ In Anlehnung an die Worte aus dem Matthäus-Evangelium beginnt heute unsere diesjährige Pilgerwanderung im Wiener Stephansdom. Wir werden auf der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg nach Mariazell gehen und dabei in unsere Stärke vertrauen lernen. Um uns dem Gefühl anzunähern, betrachten wir die mächtigen Säulen des Domes. Ich denke dabei an meine Zweifel, ob ich den Weg überhaupt schaffen werde und erkenne, dass mich das Thema ganz besonders trifft. Weiterlesen

Via Sacra – Wiener Wallfahrerweg – preview

IMG_0555Zurück von einer Pilgerwanderung, die uns von Wien nach Mariazell führte, möchte ich hier in aller Kürze ein paar visuelle Eindrücke vermitteln: Via Sacra
Diesmal ist die Kamera ja zu Hause geblieben, das iPhone musste für die Dokumentation ausreichen. Eine genauere Beschreibung unserer 5-tägigen Wanderung folgt in Kürze. Jetzt müssen erstmal der Rucksack ausgepackt und die müden Knochen regeneriert werden!

Das reduzierte Aquarell

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Es war an der Zeit, wieder einmal den Pinsel in die Hand zu nehmen. „Das reduzierte Aquarell“ war der Titel der Veranstaltung im Bildungshaus Schloss Puchberg. Der Vortragende, Christian Eckler, ehemaliger Architekt und autodidakter Maler interessierte mich vor allem wegen seiner Bilder. Reduktion auf das Wesentliche gefällt mir! Die Herangehensweise an die Reduktion war es, die mich vor allem inhaltlich interessiert hätte. Leider blieben wir in diesen Tagen auf der formalen Ebene  und malten ausschließlich nach Fotos, die vom Vortragenden aufgelegt wurden. Viel lieber hätte ich reale Objekte gemalt, aber meine diesbezüglich geäußerten Wünsche blieben unerfüllt. So mussten schlussendlich meine MalkollegInnen als Modelle herhalten, denn frau will schon ab und zu ihren Kopf durchsetzen! Was ich toll fand: das „Fünf-Minuten-Aquarell“. Ein Bild in fünf Minuten zu malen, da lernt man schnell, sich zu reduzieren! Eine Übung, die ich gern wiederholen werde. Jedenfalls schön, wieder mal im Schloss gewesen zu sein!

  • Bildungshaus Schloss Puchberg

 

Szenen einer Diplomprüfung

L1001191Diplomprüfung an der Prager Fotoschule Österreich – der schöne Abschluss in ganz feierlichem Rahmen liegt nun hinter uns. So vielseitig und abwechslungsreich wie unsere Projekte waren, werden wohl auch die weiteren Wege sein, die wir einschlagen. Die gemeinsame Zeit wird aber etwas Verbindendes bleiben, aus dem wir hoffentlich noch lange Inspiration und Selbstvertrauen schöpfen. Danke an alle, die dabei waren!

Von der Mündung zur Quelle – Isonzo / Soča

Geleitet von der herzerfrischenden Lebensfreude und dem ansteckenden Humor von Franziskaner-Pater Martin begeben wir (eine Gruppe von 20 Personen) uns am 14. Juli auf die Reise nach Italien zu einer Pilgerwanderung von der Mündung des Flusses Isonzo in die italienische Adria bis hin zur Quelle in den Bergen Sloweniens, wo er unter dem Namen Soča bekannt ist.  Weiterlesen

Sack und Pack

_DSC9765Ungefähr 7 kg sind es nun geworden (mit der Kamera, die ich grad noch in meinen Händen halte). Langsam kommen Zweifel auf, ob ich diese auch tatsächlich 130 km bis zur Soca-Quelle tragen kann. Es kommen schon worst-case-Szenarien in mir hoch, in denen ich mich Auto stoppend an der Straße stehen sehe, oder auf den Linienbus wartend – so es einen gibt. Aber ich geh davon aus. Es beruhigt zumindest. Aber eigentlich will ich es ja aus eigener Kraft schaffen.
Notfalls könnte ich noch ein paar Schuhe abwerfen unterwegs…

Vom Meer zur Quelle

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Bald ist es so weit, und die Spannung steigt. Werden meine Füße mich tragen? Tatsächlich vom Meer bis zur Quelle? Entlang des Isonzo/Soča – von Monfalcone bis in die Trenta? Mit oder ohne („großer“) Kamera? Eine Rucksack-Probepackung ist angesagt! Einsparen, wo es nur geht, dann müsste es doch tragbar sein. Oder sollte ich die Bilder lieber nur mit meinen Augen machen? Muss man den wirklich alles teilen?